500-mm-Spiegelteleskop
500-mm-Spiegelteleskop - Cassegrain-Teleskop
Das 500-mm-Spiegelteleskop wurde, wie auch die anderen Instrumente auf dem Freigelände der Sternwarte, Anfang der 60er Jahre aufgestellt. Sie sollten das damals nicht mehr benutzbare Große Fernrohr ersetzen.
Sie können mit diesem Fernrohr besonders gut Planeten, Doppelsterne, kompakte Sternhaufen und Gasnebel beobachten. Auch der Mond bietet einen phantastischen Eindruck, jedoch sind immer nur kleinere Ausschnitte von ihm zu sehen. Zur Beobachtung ausgedehnter Gasnebel, Galaxien oder Kometen ist das Gerät jedoch weniger geeignet.
Die möglichen Vergrößerungen liegen zwischen ca. 120-fach und 470-fach. Niedrigere Vergrößerungen sind technisch nicht möglich. Das Gesichtsfeld, die im Fernrohr sichtbare Fläche des Himmels, ist damit sehr klein (maximal bei 120-facher Vergrößerung: ca. ein Sechstel der Mondfläche!).
Das 500-mm-Spiegelteleskop ist von der Bauart ein Cassegrain-Teleskop.
