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Zucker - Museum - Gebäude

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Das Gebäude

Der Gebäudekomplex mit Haupt-, Seiten- und Quergebäude wurde in den Jahren 1901 bis 1903 unter der Leitung des Geheimen Baurats Anton Adams (1856-1915) in historisierenden Bauformen errichtet.

Das Hauptgebäude zur Amrumer Straße ist charakterisiert durch eine gegliederte Putzfassade, deren ursprünglich reiche bauplastische Ornamentik den Umbaumaßnahmen um 1957 zum Opfer fiel. Das Erdgeschoss wirkt durch seine grob behauenen rötlichen Steinquader wie ein massiver Sockel.

Schwarzweissfoto des Turmdaches

Turmhelm aus dem Jahre 1903

Der Turm

Der asymmetrisch komponierte Hauptturm erschließt mit dem großzügig angelegten Eingangsbereich und Treppenhaus die vier Geschosse.
Als weithin sichtbarer Akzent ragt der kupferne Turmhelm mit seiner Patina in kräftigem Türkis 33 m hoch auf.

Er ist mit der Jahreszahl 1903 und dem Namen des Erbauers, Heinrich Kunitz, bezeichnet. Am obersten Turmgeschoss der Straßenseite ersetzt eine Sonnenuhr im Stil der 1950er Jahre die neobarocke Vorgängerin.

Foto des heutigen Eingangsportals mit zwei mächtigen Säulen. Der Zoom zeigt den Giebelbereich mit Wissenschaftsgöttin Athene, zahlreichen aus den Füllhörnern fallenden Zuckerrüben und links und rechts je eine große Ratte

Eingangsportal "Institut für Zuckerindustrie", ca. 2002.

Eingangsportal

Die säulenflankierte Portalanlage weist mit ihrem symbolträchtigen figürlichen Schmuck auf den Zweck des Gebäudes hin, ebenso wie der Schriftzug “INSTITUT FÜR ZUCKERINDUSTRIE” im Giebelfeld oberhalb des Portalbogens. Die Inschriftenkartusche wird bekrönt vom Kopfrelief der Göttin Athene als Hüterin der Wissenschaften.

Unterhalb sind symmetrisch zwei Füllhörner angebracht, aus denen Zuckerrüben herausfallen. Auf diese lauert unten im Zwickelfeld je eine Ratte als Sinnbild der Rübenschädlinge.

Das Treppenhaus

Die weitläufige, elegante Treppenanlage aus kostbarem Untersberger Marmor schmückt das Treppengeländer in Jugendstilformen.

Der Lastenaufzug

Bemerkenswert als technisches Denkmal ist der noch in Holzschienen geführte Lastenaufzug im hofseitigen Nebenturm, der seit 1903 in Betrieb ist.
Von Beginn an war im Dachgeschoss das Museum untergebracht.

Schwarzweissfoto der Eingangstreppe aus hellem Marmor mit einem aufwändig geschmiedeten Geländer

Eingangsbereich des Gebäudes mit Treppenanlage aus Untersberger Marmor.

Der Institutsgarten

Der Institutsgarten beherbergt heute die Grabsteine einiger bedeutender Persönlichkeiten der Zuckergeschichte.